Die Radreise nach Polen neigt sich dem Ende zu. Bevor ich jedoch heute im polnischen Wintersportort Nummer eins einrollen durfte, galt es noch zwei längere Anstiege zu bewältigen. Dabei wurden mir geniale Aussichten geboten. Dies ließ mich gleich noch etwas schneller treten.

Fromme Slowaken und polnisches Flair

Unterwegs kam ich an vielen Kirchen vorbei, in denen gerade der sonntägliche Gottesdienst abgehalten wurde. Slowaken scheinen fleißige Kirchengänger zu sein. Jedenfalls standen noch viele Gäste bis draußen vor der Tür und lauschten den Sprechgesängen.

Mit dem Passieren der slowakisch-polnischen Grenze nahm der Verkehr mehr zu. Anscheinend gab es noch ein paar mehr Sonntagsausflügler Richtung Zakopane. Gleich sind mir in Polen die markanten Holzhäuser ins Auge gestochen. Das sind wunderbare Kunstwerke. Flambiertes und liebevoll verarbeitetes Holz zieren die Fassaden. Auch markant war der Duft nach Geräuchertem der zunahm. Später lernte ich, dass es sich dabei um die Zubereitung der bekannten Käsespezialiät Oscypek handelte. Wirklich sehr lecker.

Radreise nach Polen, aber Kamil hatte schon Feierabend

Nach weiteren abwechslungsreichen 126 km hatte ich nun endlich das von Massen an Menschen überflutete Zakopane erreicht. Heute fand der Sommer-Grand-Prix der Skispringer statt. Das hatte ich als frühere Extrem-Skispringen-Guckerin nicht auf dem Radar gehabt. Leider habe ich Kamil, Richard und Co. knapp verpasst. Dafür wurde die Zielankunft der Radreise nach Polen nach insgesamt ca. 740 geradelten Kilometern mit reichlich lokalen Leckereien gefeiert.

Zakopane ist ein außergewöhnliches Städtchen, welches man gesehen haben muss. Außerdem liegt es wunderbar am Fuße der Hohen Tatra und bietet sich daher als Ausgangspunkt für Touren in die Berge an.

Jetzt werden allerdings die Füße erst einmal hoch gelegt, bevor das Dach der Tatra bestiegen wird.

Danke an den lieben Xaver, der mir die weltbeste Unterstützung geliefert und eine Menge Komfort im Hotel Caddy bereitet hat.

Aktive Regeneration auf der Faszienrolle mit Besuch einer Katze während der Radreise nach Polen
Die junge Dame darf als nächstes rollen
Grenzübergang Slowakei - Polen, die Alm Łysa Polana während der Radreise nach Polen
Traumhaftes Panorama am Grenzübergang Slowakei – Polen, die Alm Łysa Polana
Hirte mit Schafherde in Zakopnae dem Zielort der Radreise nach Polen
Natur pur in Polen
Haus im Zakopane-Stil
Einmalig schöne Häuser im Zakopane-Stil
Ortseingangsschild Zakopane am Fuße der Hohen Tatra im Hintergrund während der Radreise nach Polen
Von Landshut nach Zakopane, 739 km in fünf Tagen
zeigt den Hausberg von Zakopane, den Giewont
Die Berge zum Greifen nah in Zakopane, der Hausberg Giewont
Zielankunft der Radreise nach Polen in Zakopane an der Skisprungschanze
Skispringen verpasst, aber die Essensbuden waren zum Glück noch offen
Teller voll mit Essen als Abschluss des Radabenteuers
Salat und Piroggen gefüllt mit Pilzen und Sauerkraut für mich, sowie Schaschlik mit Pommes für den Xaver
Kaffee und Kuchen als krönender Abschluss der Radltour
Ein kleines Dessert hinterher

Alle weiteren Beiträge zu diesem Abenteuer findest du hier:

Mit dem Rad von Landshut nach Zakopane

Morgen geht’s los

Am Ende ein bisschen quälen – Tag 1

Viele Wege führen in den Osten – Tag 2

Bushäuschen-Tour – Tag 3

Im Rally-Fieber – Tag 4

Auf dem Weg nach Zakopane – Tag 5

Beteilige dich an der Unterhaltung

7 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.